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News Nov 2019

Pressekonferenz und Unterrichtsbesuch durch WKW Präsident DI Walter Ruck und amtsführenden Wiener Bildungsstadtrat Mag. Jürgen Czernohorszky

Am Montag, 4.11.2019, durfte unsere Schule im Rahmen der jährlichen Präsentation der Bildungsbedarfsanalyse den Präsidenten der WK Wien, DI Walter Ruck, den Bildungsstadtrat der Stadt Wien, Mag. Jürgen Czernohorszky, Christian Dominko von Makam Research und Helmut Schramm vom Fonds der Wiener Kaufmannschaft zu einer Pressekonferenz mit anschließendem Unterrichtsbesuch begrüßen.

Inhaltlich gab es einen kurzen Überblick über die durchgeführte Bildungsanalyse 2019. Für diese wurden 1.000 Unternehmer aus Wien befragt und das Ergebnis war sehr deutlich: Es gibt einen großen Bedarf an Lehrlingen, vor allem in den Bereichen Handel und Industrie. Derzeit sind 27% der Lehrlingsstellen unbesetzt. Genannte Gründe dafür sind einerseits, dass es nicht mehr „attraktiv“ sei, eine Lehre zu machen und andererseits das fehlende Leistungsniveau der Schüler an polytechnischen Schulen. Um der Problematik entgegenzuwirken, wurde der Vorschlag gebracht, die Schule erst mit einem gewissen Leistungsstand abschließen zu dürfen.

Während der Konferenz wurde auf die verschiedenen Schultypen eingegangen. Grundsätzlich ist hervorgegangen, dass der Bedarf an HTL-Absolventen bei Unternehmen besonders groß ist. Auch Abgänger anderer Schulformen, wie die HAK, AHS und Fachhochschule, sind bei Unternehmen gefragt. Einzig im Bereich der Universitäten gibt es einen Überbedarf. Interessant dabei ist, dass es gleichzeitig einen Unterbedarf in den Sparten Informatik, Ingenieurswissenshaften und Wirtschaftswissenschaften gibt.

Deutlich zu sehen ist, dass in jedem Ausbildungsort praxisorientiertes Lernen gewünscht ist. Dies soll durch Lehrpersonen mit Berufserfahrung in ihrem Unterrichtsgegenstand, verpflichtende Praktika und praxisnahen Unterricht möglich gemacht werden. Weiters wurde festgestellt, dass Unternehmen in bestimmten Bildungseinrichtungen eine Notwendigkeit an der Stärkung der sozialen Kompetenz sehen.

Auch das Thema Digitalisierung wurde behandelt, da sich mittlerweile 86% der Betriebe von ihr betroffen fühlen. Hier wurde vor allem auf die Anforderungen an die Arbeitnehmer eingegangen. Zukünftig wird vor allem die Bereitschaft zur Weiterbildung, Flexibilität, Kreativität und Verwendung digitaler Werkzeuge gefordert werden.

Der Bildungsstadtrat der Stadt Wien, Mag. Jürgen Czernohorszky, betonte das enorme Wachstum und den daraus resultierenden Bedarf an einem Mehrangebot von Bildungseinrichtungen. An dieser Stelle erwähnte er, dass es beim Ausbau des Schulnetzwerkes noch Aufholbedarf gibt: die letzte HTL wurde vor 30 Jahren eröffnet und die letzte HAK 1997.

Im Anschluss daran haben die Teilnehmer der Pressekonferenz Einblick in die neue Schulform JusHAK an der VBS Schönborngasse bekommen. Diese ist ein Vorzeigemodell dafür, was Unternehmen noch an anderen Schulen sehen wollen. Durch praxisbezogenen Unterrichtsfächer, wie „Juristische Praxisfelder“, Pflichtpraktika und Unterricht durch Lehrer mit fachlicher Berufserfahrung werden die Schüler optimal auf ihr zukünftiges Berufsleben vorbereitet. Durch Kooperationen und die Verwendung von Notebooks von Beginn an erhalten die Schüler eine nachhaltige Ausbildung. Zu guter Letzt wurde auf den China/Mandarin-Schwerpunkt an unserer Schule eingegangen. Auf der einen Seite haben dabei Schüler die Möglichkeit, Kulturvorträge zum Thema China in Kooperation mit dem Konfuzius Institut Graz zu besuchen, und auf der anderen Seite die Sprache Mandarin aktiv an der Schule zu erlernen.

(C) 2019 Alina Rieder, Meret Zimmermann (beide 5BK-HAK Plus)

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ViennaBusinessSchool 18 / 2 / 20

„da nach da" Wie lange dauert es vom Anbau eines Mangobaums bis wir die reife Frucht in österreichischen Supermärkten kaufen können? Wie schädlich ist der Transport für die Umwelt? Wer verdient am Verkauf des Obstes? Unter welchen Arbeitsbedingungen erfolgt die Ernte? Diese noch viel mehr Fragen stellte sich die 1AK HAK der #vbsschönborngasse im Rahmen eines Workshops, der von der Projektgruppe „da nach da“ geleitet wurde. Diese hat sich zum Ziel gesetzt, jungen Menschen die zukünftigen Herausforderungen, die sich durch den Klimawandel ergeben, bewusst zu machen. Das Team erarbeitete mit den Schüler/innen, welchen Beitrag jeder einzelne zu einer nachhaltigen Lebensweise - entsprechend den Sustainable Development Goals – leisten kann. Unsere Schüler/innen schärften ihr Verständnis zum Themenbereich Klimaschutz und Regionalität und lernten die Bedeutung ihres Beitrags zur Aufrechterhaltung der Lebensqualität einzuschätzen. Anna Neumerkel (creative director & Workshop-Leiterin) hat gemeinsam mit Andrea Vaz-König (managing director & Workshop-Leiterin) das Projektteam „da nach da“ vor knapp zwei Jahren ins Leben gerufen. Ihr gemeinsames Ziel ist, Jugendlichen nachhaltige Bildung praxisnahe zu vermitteln und so Bewusstsein für die Qualität der Nahrung zu entwickeln und langfristig zu schärfen. Frau Vaz-König hat 2014 ihr eigenes Restaurant - deli bluem, Hamerlingplatz 2, 1080 Wien - gegründet, in dem ausschließlich naturbelassene und regionale Lebensmittel verarbeitet werden. Weitere Infos unter: https://danachda.com/uber-uns/

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