doing the right thing

Einblick in die Bankengeschichte erhielten die Entrepreneurs am 2. Dez. 2015 auf allerhöchstem Niveau. Von der Entstehung der Sparkassen über die Erfindung des Sparbuchs über Krisen, wie den Zusammenbruch der Lehman Brothers US Investment Bank, bis zur Finanzierung von Jungunternehmen spannte Herr Mag. Bergsmann von der Erste Bank in einem beeindruckenden Vortrag den Bogen, nicht zuletzt aufgrund seiner 30-jährigen Erfahrung. Derzeit erstreckt sich sein Aufgabengebiet als Head of Group Environmental Management auf das Umweltmanagement des Konzerns. Neue Herausforderungen wie u.a. das Energieeffizienzgesetz bzw. das Alternativfinanzierungsgesetz beeinflussen natürlich auch das Bankgeschäft.

Zu den wichtigsten Fragen eines Gründers zählt die Aufbringung des nötigen Kapitals. Gerade für Start Ups hat die Variante des Crowdfunding und -investing zunehmend Bedeutung. Und wer weiß, vielleicht greifen ja die einen oder anderen Entrepreneurs bald mit ihrer Geschäftsidee darauf zurück.

Konzernintern erhalten derzeit alle Mitarbeiter/innen der Erste Bank einen blauen Brief, besser gesagt, ein blaues Heft. Mit einem selbst auferlegten „state of purpose Gesetz“ versucht der Erste-Bank-Chairman Andreas Treichl, seine Mitarbeiter/innen auf Nachhaltigkeit und Sinnhaftigkeit ihrer Tätigkeit zu fokussieren. Zu den 3 wichtigsten Fragen darin zählen: Ist es für das Unternehmen profitabel? Ist es rechtlich zulässig? Und ist es das Richtige? Die beiden ersten sind aus unternehmerischer Sicht selbsterklärend; die dritte Frage betrifft ethische Entscheidungen, z.B. einem 80-Jährigen eine Lebensversicherung zu verkaufen.

(Mag. Regina Heidenhofer)erstebank