Expedition in den Botanischen Garten der Uni Wien

Früh hat der Raubtierfuetterung2Frühling eingesetzt – und kurz vor Ostern gab es für die 1 AK und den 2.
Aufbaulehrgang BL die Gelegenheit, sich im Botanischen Garten der Uni Wien
persönlich davon zu überzeugen. An diesem Wochenende fand nämlich die Pflanzen-
und Raritätenbörse statt, ein jährlich vom Botanikinstitut organisierter
Pflanzenmarkt, bei dem ungewöhnliche, seltene und uralte Obst- und Gemüsesorten
angeboten werden. Mit Staunen fand man heraus, wie viele verschiedene Sorten
Paradeiser gezüchtet wurden. Und dass Bambus ein Gras ist. Oder dass 1kg
Trüffel bis zu 9.000,- Euro kostet – ein neues Geschäftsfeld für die
Entrepreneure des 2BL?

In diesem Jahr setzte der Frühlung ungewöhnlich zeitig ein. Dies äußerte sich nicht nur in üppiger Blüte bereits im März. Nein – auch die SchülerInnen der 1AK und des 2BL waren kaum mehr zu bremsen in ihrem Arbeitseifer. Die Lehrkräfte wollten dies ausnutzen und entsprechend viel unter einen Hut bringen: die fachübergreifenden Brücken zwischen Naturwissenschaften, Wirtschaft und Unternehmertum suchte man an diesem Tag im Botanischen Garten der Uni Wien. Ein Arbeitsblatt leitete die Schülerinnen durch den großen Park und sollte die Aufmerksamkeit einerseits auf ungewöhliche Pflanzen lenken, andererseits aber auf deren wirtschaftliche Bedeutung. Und, da an diesem Wochenende eine bereits etablierte Pflanzen- und Raritätenbörse stattfand, auch auf diverse ungewöhnliche Geschäftszweige. Der Markt für alles, was mit Garten zu tun hat, boomt nämlich, wie die ca 14.000 BesucherInnen der Börse beweisen. Die Umsätze der einzelnen Marktstände konnten nicht recherchiert werden, am Sonntag aber waren viele leergekauft.

Aber auch gefährliche Schlangen tummeln sich im Botanischen Garten, wie Frau Prof. Höfler auf dem Foto eindrucksvoll demonstriert. Die 1AK machte diesen aber im Nu den Garaus, denn zu Ostern kennt man keine Gnade mit Süßigkeiten. Man nennt dies Raubtierfütterung, nur hier eben umgekehrt.

(MMag. Bettina Seidl)